Meinen 31. Geburtstag dieses Jahr hatte ich nicht ganz so lange geplant wie meinen 30., aber ich glaube, ich habe mich noch mehr drauf gefreut. Denn endlich nach langer langer Zeit habe ich einen Tag in Köln verbracht. Und um der guten alten Zeiten willen, habe ich dann auch direkt in der Domstraße geparkt (da hat meine Schwester früher mal gewohnt).
Und das war der erste perfekte Moment das Tages. Es war wie "nachhause kommen"!
Eine Dreiviertel-Stunde habe ich mich dann im Dom rumgetrieben, eine Kerze für alle angemacht, die an diesem Tag an mich gedacht haben und die spirituelle Ruhe genossen.
Hier habe ich mich gefühlt, als würde ich im Da Vinci Code mitspielen:-)
Auf der großen Treppe vor dem Domplatte habe ich immer meine Starbucks-Kaffeepausen abgehalten und die vielen unglaublich unterschiedlichen Menschen beobachtet.
Ein ausführlicher Spaziergang am Rhein war natürlich unumgänglich.
Der Vorplatz zur Philharmonie war wieder gut bewacht, weil gerade Probe war und dann darf man auf keinen Fall diesen Platz betreten. Man könnte es ja hören. Ein bisschen albern, aber naja, mir egal. Obwohl man von den Wachen schon ganz schön böse angeguckt wird. Als wäre man ein Terrorist.
Das perfekt Foto für eine Postkarte.
An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich diesen Tag allein in Köln verbracht habe. Und es war eine gute Entscheidung. Ich teile gerne schöne Erfahrungen, aber manchmal muss man auch egoistisch sein und etwas für sich tun.
Shoppen war ich natürlich auch, aber im Verhältnis habe ich mehr geschaut als gekauft. Dieser Laden nennt sich Pylones (eine Kultmarke aus Frankreich) und die haben normale Alltagsgegenstände witzig und bunt umgestaltet. Total spitze und durchaus auch erschwinglich. Aber da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich dann gar nichts gekauft. Vielleicht beim nächsten Mal.
Nachmittags habe ich mir dann noch ein bisschen Kultur im Römisch-Germanischen-Museum reingezogen. Die ägyptischen Gärten waren gut nachgebildet, aber der Rest war relativ langweilig. Trotzdem ein Erlebnis.
Nach 8 Stunden Dauerlauf durch Köln habe ich mich dann auf den Rückweg gemacht. Eigentlich wollte ich über Nacht bleiben, aber da just an diesem Tag wieder eine Messe startete war es so gut wie unmöglich noch ein Hotelzimmer zu bekommen. Entweder eklige Absteige oder zu teuer. Da war das eigenen Bett die beste Entscheidung.
Kurz vor Siegen dachte ich mir, dass ein Kinobesuch ein krönender Abschluss dieses wundervollen Tages wäre und habe mir Männerherzen 2 angesehen. Super Film und absolut gelungene Fortsetzung. Für einen deutschen Film durchaus überraschend.